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19. September 2018 – 11:00 |

Die überragende Mehrheit der Deutschen würde ein Eigenheim energieeffizient und nachhaltig bauen – also ressourcenschonend, kosteneffizient und gesundheitsfördernd. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Forsa-Umfrage „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2018“ im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. Weit mehr als jeder zweite Bauherr (56 Prozent) legt dabei hohen Wert auf ein Zertifikat, das durch einen unabhängigen Dritten die nachhaltige Bauweise des Eigenheims bestätigt.

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Wohnatlas 2017: Der Trend beim Eigenheim geht zum Stadtrand

Gepostet von am 11. April 2017 – 09:30Kein Kommentar |

In vielen deutschen Großstädten haben Normalverdiener schlechte Karten: Sie können sich kaum noch Immobilieneigentum in angemessener Größe leisten, Grundstücke für den Neubau sind Mangelware. Besonders für Familien lohnt sich daher häufig der Sprung an den Stadtrand: Außerhalb der Großstädte können sich Durchschnittsverdiener laut der aktuellen Postbank-Studie „Wohnatlas 2017“ in den meisten Regionen Deutschlands den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen.

Außerhalb der Metropolen können Familien den Traum vom Eigenheim bezahlbar realisieren.

Für den „Wohnatlas 2017“ hat die Postbank bundesweit die Immobilienmärkte unter die Lupe genommen. Ergebnis: In den meisten Großstädten müssen sich Familien von der Idealvorstellung einer Immobilie mit reichlich Wohnraum verabschieden. In Hamburg, Berlin oder Frankfurt am Main können sich Durchschnittsverdiener mit zwei Kindern demzufolge nur rund 100 Quadratmeter Wohneigentum leisten. In München sind für die Beispielfamilie sogar im Schnitt nur 75 Quadratmeter drin. Auch in anderen Städten und Landkreisen sind die Preise für Bestandsgebäude und Grundstücke so stark gestiegen, dass vielerorts nur noch maximal 120 Quadratmeter mit einem vertretbaren Aufwand finanziert werden können.

Die Empfehlung der  Immobilienexperten: Wenn es in der Stadt angesichts steigender Preise finanziell zu eng wird, lohnt der Blick ins Umland. Denn außerhalb der Städte sieht die Lage anders aus, in den meisten Regionen ist ausreichend Wohnraum für Durchschnittsverdiener finanzierbar. Nach den Berechnungen des Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) können Familien mit zwei Kindern in 372 von 402 Kreisen und kreisfreien Städten mindestens 136 Quadratmeter Wohneigentum finanzieren.

Der Trend geht zum Stadtrand

Ein Haus mit Garten, mehr Platz und mehr Grün als in der Stadt: Häufig finden vor allem Familien außerhalb der Städte mehr Lebensqualität. „Um die Metropolen herum bieten die Umlandgemeinden oft entspanntere Immobilienmärkte mit noch recht guter Verkehrsanbindung. Angesichts günstigerer Preise müssen Familien hier auch nicht bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen, um genügend Raum zum Leben zu bekommen“, so Georg Hoogendijk, Geschäftsführer der Postbank Immobilien GmbH. Sein Fazit: „Die hohen Immobilienpreise in den Metropolen werden die Urbanisierung bremsen. Der Trend geht wieder zum Leben am Stadtrand.“

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