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19. September 2018 – 11:00 |

Die überragende Mehrheit der Deutschen würde ein Eigenheim energieeffizient und nachhaltig bauen – also ressourcenschonend, kosteneffizient und gesundheitsfördernd. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Forsa-Umfrage „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2018“ im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. Weit mehr als jeder zweite Bauherr (56 Prozent) legt dabei hohen Wert auf ein Zertifikat, das durch einen unabhängigen Dritten die nachhaltige Bauweise des Eigenheims bestätigt.

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Forsa-Umfrage: Mehr als jeder Zweite will Nachhaltigkeitszertifikat

Gepostet von am 19. September 2018 – 11:00Kein Kommentar |

Die überragende Mehrheit der Deutschen würde ein Eigenheim energieeffizient und nachhaltig bauen – also ressourcenschonend, kosteneffizient und gesundheitsfördernd. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Forsa-Umfrage „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2018“ im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. Weit mehr als jeder zweite Bauherr (56 Prozent) legt dabei hohen Wert auf ein Zertifikat, das durch einen unabhängigen Dritten die nachhaltige Bauweise des Eigenheims bestätigt.

Bereits vor zwei Jahren hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Fertighaus-Marktführers DFH den Deutschen zum Thema Nachhaltigkeit beim Hausbau auf den Zahn gefühlt. „Das Bewusstsein für wichtige Nachhaltigkeitsaspekte war damals schon sehr hoch“, erläutert Dr. Sven Lundie, Nachhaltigkeits- und Innovationsmanager der DFH-Gruppe.

Für nahezu alle Befragten (95 Prozent) ist nach wie vor entscheidend, dass ein nachhaltiges Gebäude bei allen Vorteilen insgesamt bezahlbar bleibt. 94 Prozent sprechen langfristig niedrigen Ausgaben für Energie, Instandhaltung und Sanierung eine hohe Bedeutung zu. Und für 85 Prozent der Deutschen ist es wichtig, dass sich ein Eigenheim flexibel an verschiedene Lebenssituationen anpassen lässt, etwa für das Wohnen im Alter.

56 Prozent möchten Zertifikat

Leicht zugelegt hat die Bedeutung eines Nachhaltigkeitszertifikats, mit dem eine neutrale Stelle die nachhaltige Bauweise des Hauses bewertet und bestätigt. Weit mehr als jeder zweite Befragt (56 Prozent) legt inzwischen Wert auf einen derartigen Nachweis. „Das zeigt uns: Wer heute baut, denkt auch an morgen und will ein nachweislich nachhaltiges Eigenheim realisieren“, so Lundie. Reine Marketingversprechen reichten da nicht mehr. „Gefragt sind strenge Qualitätssiegel von unabhängigen Institutionen, die Baufamilien Sicherheit geben.“

Als wichtiges Qualitätssiegel hat sich im Ein- und Zweifamilienhausbau die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) etabliert.

Als wichtiges Qualitätssiegel hat sich im Ein- und Zweifamilienhausbau die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) etabliert, die nach Angaben der DFH bereits fast 2.000 Baufamilien für ihr Eigenheim erhalten haben. Rund 30 verschiedene und streng überprüfte Nachhaltigkeitskriterien spielen hier eine Rolle. Dabei betrachtet die DGNB den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes und bezieht so auch langfristige Kosten für Energie und Instandhaltungen mit ein. Nur Gebäude, die voraussichtlich über viele Jahrzehnte hinweg überzeugen, erhalten das begehrte Siegel.

Nachhaltigkeitspreis für DFH

Für ihre Verdienste im nachhaltigen Hausbau ist die DFH-Gruppe im April 2018 von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit mit dem Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Umweltverantwortung ausgezeichnet worden. Die Jury der „German Awards for Excellence“ honorierte mit ihrer Entscheidung die Strategie der DFH, energieeffiziente, wohngesunde, ressourcenschonende, langfristig werthaltige Häuser bezahlbar für alle Baufamilien zu ermöglichen. „Der diesjährige Sieger bringt mit seinen zertifizierbaren Hauskonzepten nachhaltiges Bauen in die Breite und hilft somit, entscheidende Impulse für eine Wende im Haussektor zu setzen“, hieß es in der Laudatio.

Interessierte können die vollständige Forsa-Studie „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2018“ kostenfrei unter www.dfhag.de herunterladen.

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