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25. Mai 2018 – 11:00 |

Die drei Marken der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG – massa haus, allkauf und OKAL – gehören laut dem neuen „Fertighaus-Kompass“ des Wirtschaftsmagazins „Capital“ zur Top 10 der besten Fertighausanbieter in Deutschland. Die beiden DFH-Vertriebslinien OKAL und allkauf haben mit fünf Sternen sogar die bestmögliche Bewertung erreicht – nur fünf weitere von insgesamt 49 getesten Herstellern erlangten diese höchste Empfehlungsstufe.

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IW-Studie: Eigentümer sparen gegenüber Mietern rund ein Drittel

Gepostet von am 30. Mai 2018 – 09:30Kein Kommentar |

Wer Wohneigentum kauft, steht auf Dauer deutlich besser da als Mieter. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Wissenschaftler haben für alle 401 Kreise in Deutschland nachgerechnet und ziehen das Fazit: In ganz Deutschland kommen Eigentümer derzeit günstiger weg als Mieter – doch nicht überall im selben Ausmaß. Auf dem Land ist der Vorteil des Kaufens in der Regel größer als in den Städten.

Noch nie zuvor in den vergangenen Jahrzehnten war es so günstig wie heute, den Kauf einer Immobilie über einen Kredit zu finanzieren. Der durchschnittliche Hypothekenzins für zinsgebundene Darlehen mit zehnjähriger Laufzeit, der 2008 noch bei 5,04 Prozent lag, betrug 2017 auf Jahressicht gerade einmal noch 1,67 Prozent.

Ausbauhaus von massa haus

Wer beim Innenausbau seines Eigenheims selbst mit anpackt, kann dadurch sein Eigenkapital erhöhen.

Die Traumkonditionen haben allerdings auch die Nachfrage nach Wohneigentum beflügelt. Insbesondere in den Großstädten zogen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Bestandshäuser kräftig an. Für Häuslebauer wiederum hat sich das relativ hochpreisige Angebot an Grundstücken weiter verknappt. Viele Bauwillige konkurrieren um wenige geeignete Flächen, die Erschließung neuer Baugebiete hält mit der hohen Nachfrage nicht Schritt. Obendrein sind Kaufnebenkosten wie die Grunderwerbsteuer in vielen Bundesländern gestiegen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat daher im Rahmen einer Studie die berechtigte Frage gestellt: Lohnt es sich heute eigentlich noch, unter die Wohnungseigentümer und Häuslebauer zu gehen?

Eigentümer: Monatliche Kosten rund ein Drittel niedriger

Um eine belastbare Aussage treffen zu können, haben die Wissenschaftler die 401 deutschen Städte und Landkreise daraufhin untersucht, wer heute günstiger wohnt: Eigentümer oder Mieter? Eingeflossen sind in den Vergleich viele verschiedene Parameter, angefangen von der Entwicklung der Mieten und Kaufpreise über die Kaufnebenkosten bis hin zu den Hypothekenzinsen und entgangenen Zinsen auf alternative Eigenkapitalanlagen. Das Ergebnis (siehe Grafik): Die monatlichen Kosten von selbst genutztem Wohneigentum liegen derzeit durchschnittlich um ein Drittel unter den Mietkosten für eine vergleichbare Immobilie.

In Frankfurt etwa sparen Käufer im Vergleich zu Mietern mehr als 35 Prozent. In Berlin sind es mehr als 34 Prozent. Sogar im teuren München kommen Eigentümer um 26 Prozent günstiger weg als Mieter. Deutschlandweit die größte Differenz weist Hamburg auf. Dort ist eine eigene Immobilie laut Studie rund 38,6 Prozent preiswerter als eine vergleichbare Mietwohnung – immer vorausgesetzt, dass der Käufer die Immobilie selbst nutzt.

„Seit 2010 sind die Bauzinsen insgesamt deutlich stärker gefallen, als die Preise für Häuser und Wohnungen gestiegen sind“, erklärt Prof. Dr. Michael Voigtländer, einer der Autoren der IW-Studie. „Durch die niedrigen Zinsen sind Immobilienfinanzierungen derzeit sehr günstig – vorausgesetzt, Familien bringen das dafür notwendige Eigenkapital mit“.

Doch auch mit begrenztem Budget kann der Hausbau gelingen: Ausbauhäuser bieten Baufamilien die Möglichkeit, Eigenkapital durch Eigenleistungen beim Innenausbau zu erbringen. Bei der Finanzierung rechnen Banken die in Eigenregie geleisteten Arbeiten in der Regel als sogenannte „Muskelhypothek“ auf das Eigenkapital an.

Eigentümer bauen nachhaltiger Vermögen auf

Fazit der Studie: Die eigene Immobilie bleibt dem gemieteten Haus oder der Mietwohnung überlegen. Doch Achtung, auch die Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft geben nicht uneingeschränkt grünes Licht: Ob ein Eigenheim auch in vielen Jahren noch besser abschneidet als eine Mietwohnung, hängt auch von der Finanzierungsdauer und der langfristigen Zinsentwicklung ab. Ist bei einer möglichen Anschlussfinanzierung die Niedrigzinsphase beendet, steigen die Finanzierungskosten. Wer bis dahin die laufenden Kostenvorteile der selbst genutzten Immobilie und die „gesparten“ Zinsen in die Tilgung gesteckt hat, kann die Belastungen einer Anschlussfinanzierung zu verschlechterten Konditionen allerdings minimieren.

Überhaupt – das betonen die Autoren der Studie unter dem Titel „ACCENTRO-IW-Wohnkostenreport 2018“ – steht dem langfristigen Zinsrisiko von Häuslebauern und Wohnungskäufern ein meist nachhaltiger Vermögensaufbau gegenüber. Fakt sei, dass Mieter es in der Regel nicht schaffen, ähnlich viel zu sparen wie etwa Baufamilien, die langfristig Geld in eine Immobilie investieren. Damit bleibt die eigene Immobilie, wie auch die Untersuchung des IW bestätigt hat, eine attraktive Altersvorsorge.

 

 

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