Fertighaus »

9. August 2018 – 14:00 |

Die guten Gründe für einen Hausbau reichen von der Gestaltungsfreiheit beim Bauen und dem selbstbestimmten Wohnen bis hin zur inflationssicheren Kapitalanlage und rentenunabhängigen Altersvorsorge. Auf dem Weg ins Eigenheim müssen Baufamilien allerdings auch Hürden wie die Grundstückssuche oder die Hausfinanzierung überwinden. „Wer sich für ein Doppelhaus entscheidet, kann diese Hürden leichter nehmen. Beide Parteien des Doppelhauses profitieren voneinander und verhelfen sich so gegenseitig zu einem Eigenheim mit all seinen Vorzügen“, sagt Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF).

Den vollständigen Artikel lesen »
Aktuelles
Fertighaus
CUBITY
Nachhaltigkeit
Haustechnik
Home » CUBITY

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende: TU Darmstadt und DFH stellen „CUBITY“ vor

Gepostet von am 3. Juli 2014 – 10:30Ein Kommentar |

Studentenwohnungen zu zumutbaren Mieten sind knapp, vor allem in den Universitätsstädten. Mehr als 70.000 Unterkünfte fehlen nach Angaben des Bundesbauministeriums in Deutschland. Ein vielversprechendes Konzept kommt jetzt von der TU Darmstadt und der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG: Die Architekturstudenten und Deutschlands größtes Fertighausunternehmen präsentieren auf dem Architektur- und Technikwettbewerb „Solar Decathlon Europe 2014“ im französischen Versailles einen zweigeschossigen Wohnpavillon in Fertigbauweise: „CUBITY“ bietet modularen und transportierbaren Wohnraum für zwölf Studierende auf einer Grundstücksfläche von lediglich 16 mal 16 Metern.

Das räumliche Konzept des Wohnpavillons folgt dem „Haus-im-Haus“-Prinzip: Zwölf Wohnwürfel, die sogenannten „Cubes“, gruppieren sich in dem zweigeschossigen Gebäude um einen zentralen und relativ großzügig angelegten Gemeinschaftsbereich. Mit den „Cubes“ verfügen alle Bewohner jeweils über ein eigenes Zimmer. Auf einer Fläche von gerade einmal 7,2 Quadratmetern sind hier funktionsoptimierte Einbaumöbel (Bett, Schrank, Schreibtisch, Stuhl) sowie eine kleine Sanitärzelle mit WC, Waschbecken und Dusche untergebracht.

DFH-CUBITY-Projekt

Zielsetzung von TU Darmstadt und DFH war es, mit „CUBITY“ ein innovatives, wirtschaftliches und nachhaltiges Konzept für die Bereitstellung von Wohnraum für Studierende zu entwickeln.

„Wir beschäftigen uns bereits seit einiger Zeit mit der Frage, wie sich das Wohnungsproblem von Studierenden möglichst wirtschaftlich lösen lässt, ohne auf modernen Wohnkomfort, eine nachhaltige Bauweise und hohe energetische Standards zu verzichten“, erklärt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. „Daher sind wir sehr erfreut, der TU Darmstadt bei diesem zukunftsweisenden Projekt als technischer Partner und Hauptsponsor zur Seite stehen zu können.“ Sämtliche benötigten Bauteile entstanden nach einer intensiven Planungsphase bei der DFH in Simmern.

Das „CUBITY“-Konzept entwickelte sich aus der Frage, welche Wohnsituation die Bedürfnisse von Studierenden am besten erfüllen kann. Eine Analyse der TU Darmstadt ergab, dass gemeinschaftliche Tätigkeiten überwiegen: Studierende möchten zusammen kochen, essen, feiern und entspannen. Möglichst große private Rückzugsräume sind ihnen in der Regel weniger wichtig.

DFH-Fertighaus-CUBITY

Das räumliche Konzept des Wohnpavillons folgt dem „Haus-im-Haus“-Prinzip.

Dementsprechend konzentrierten sich die angehenden Architekten der TU Darmstadt darauf, die individuellen Zimmer auf die wichtigsten privaten Funktionen wie das Schlafen, das Arbeiten und die Körperhygiene zu reduzieren. Der Gemeinschaftsbereich aus Marktplatz, Küchenzone, Empore und Terrassen ist dagegen im Rahmen der knappen Gesamtfläche maximiert.

Zielsetzung von TU Darmstadt und DFH war es, mit „CUBITY“ ein innovatives, wirtschaftliches und nachhaltiges Konzept für die Bereitstellung von Wohnraum für Studierende zu entwickeln. Dank der Nutzung regenerativer Energien erfüllt der jetzt in Versailles vorgestellte Wohnpavillon den Plus-Energie-Standard. Die Fertigbauweise aus Holz ermöglicht darüber hinaus Flexibilität, Modularität und Transportierbarkeit.

DFH-CUBITY-Privater-Raum

Mit den „Cubes“ verfügen alle Bewohner jeweils über ein eigenes Zimmer.

„Bislang schrecken viele Investoren davor zurück, bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen, weil sich der langfristige Bedarf nicht verlässlich kalkulieren lässt. Selbst in den Universitätsstädten können die Studierendenzahlen schließlich in Zukunft auch wieder sinken“, erklärt DFH-Vorstandschef Sapper. „Die modulare Fertigbauweise und die Transportierbarkeit des Wohnpavillons schaffen dagegen Sicherheit, denn bei Bedarf lässt sich für das Gebäude der Standort wechseln.“

Seine Transportierbarkeit stellt „CUBITY“ bereits in wenigen Wochen unter Beweis: Nach dem Ende der Ausstellungszeit beim „Solar Decathlon Europe 2014“ wird das Studentenwohnhaus in Nähe der TU Darmstadt aufgebaut. Dort untersuchen die Wissenschaftler und Architekturstudenten um Prof. Manfred Hegger und Prof. Anett-Maud Joppien in den nächsten Monaten, wie Studierende das neue Wohnkonzept in der Praxis akzeptieren.

Ein Kommentar »

Schreiben Sie einen Kommentar!

Posten Sie einen Kommentar oder ergänzen Sie die Informationen. Sie können den Comments Feed via RSS abonnieren.

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

Sie können diese Tags verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Ihr Kommentar erscheint nicht sofort online, da er zunächst eine Spam-Überprüfung durchläuft. Bitte haben Sie ein wenig Geduld.

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Keine Tracking Cookies zulassen:
    Nur technisch notwendige Cookies von dieser Webseite werden verwendet.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück