Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG hat einen weiteren Meilenstein auf ihrem Weg erreicht, nachweislich nachhaltiges Bauen mit einer hohen Anzahl zertifizierter Häuser am Markt zu etablieren. Stand Mai 2018 haben bereits mehr als 1.500 Baufamilien der DFH-Gruppe für ihr Fertighaus ein Nachhaltigkeitssiegel der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten. „Unser Anspruch war immer, nicht nur einzelne Vorzeigeprojekte zertifizieren zu lassen, sondern grundsätzlich allen Baufamilien anerkannt nachhaltiges Wohnen zu ermöglichen“, so Dr. Sven Lundie, Leiter des Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagements bei der DFH.

Die Nachhaltigkeitszertifizierung der DGNB verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Neben energetischen und ökologischen Kriterien bewertet das System auch eine Reihe von ökonomischen, funktionellen, gestalterischen und soziokulturellen Aspekten. „Dazu gehören beispielsweise eine hohe Wohngesundheit, ein maximaler Wohnkomfort, eine gute technische Qualität sowie langfristig niedrige Instandhaltungs- und Nebenkosten“, erläutert Lundie. „Außerdem fließen sämtliche Phasen der Planung, der gesamte Bauprozess sowie die Qualitätssicherung in die Bewertung ein.“

Vorreiter für mehr Nachhaltigkeit bei Eigenheimen

Familie Schüller gehört zu den bislang 1.500 Baufamilien, die für ihr Eigenheim der DFH-Gruppe ein Zertifkat der DGNB erhalten haben.

Die DFH-Gruppe gilt als Pionier des nachweislich nachhaltigen Hausbaus für jedermann: 2013 war der Fertighaus-Marktführer der erste Baukonzern überhaupt, der im Sektor der Ein- und Zweifamilienhäuser die umfassenden Nachhaltigkeitskriterien der DGNB für eine Zertifizierung erfüllt hat. Inzwischen ist die Zertifizierung bei den Marken der DFH schon fast Standard, sogar die Kunden von Ausbauhäusern profitieren davon, wenn sie beim Innenausbau die von der DFH empfohlenen, ökologisch unbedenklichen Materialien oder die entsprechend von den DFH-Marken zusammengestellten Ausbaupakete verwenden.

Für ihre Verdienste im nachhaltigen Hausbau ist die DFH-Gruppe vor wenigen Wochen von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltigkeit mit dem Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Umweltverantwortung ausgezeichnet worden. Die Jury der „German Awards for Excellence“ honorierte mit ihrer Entscheidung die Strategie der DFH, energieeffiziente, wohngesunde, ressourcenschonende, langfristig werthaltige Häuser bezahlbar für alle Baufamilien zu ermöglichen. „Der diesjährige Sieger bringt mit seinen zertifizierbaren Hauskonzepten nachhaltiges Bauen in die Breite und hilft somit, entscheidende Impulse für eine Wende im Haussektor zu setzen“, hieß es in der Laudatio.

Bereits 2017 war die DFH-Gruppe neben acht weiteren mittelgroßen Unternehmen wegen ihres Engagements im nachhaltigen Hausbau für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018 der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. nominiert.

CO2-Emissionen im Hausbau senken

Von der Planung und dem Bau über die Nutzung bis hin zum Rückbau hält die DFH den gesamten CO2-Fußabdruck eines Eigenheims sehr gering. Bei der Fertigung der Holzfertigteile eines durchschnittlichen Hauses fallen in der DFH-Produktion nur etwas mehr als zwei Tonnen CO2-Emissionen an. Das ist im Vergleich zu konventionell aus Beton und Stein gebauten Häusern verschwindend wenig. Schätzungen zufolge verursacht allein die Herstellung für Zement im Bausektor rund acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. „In Deutschland ist der Gebäudesektor für etwa ein Drittel der CO2-Emissionen sowie 40 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Umfassend nachhaltig konzipierte Häuser aus dem nachwachsenden Baustoff Holz zeigen einen guten Weg zur Lösung dieses Problems auf“, so DFH-Nachhaltigkeitsmanager Lundie.