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19. Juli 2017 – 13:00 |

In der FertighausWelt Wuppertal des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) präsentieren die führenden deutschen Hersteller von Holz-Fertighäusern, darunter allkauf und OKAL, fortschrittliche Lösungen zum Erzeugen und Bereitstellen von regenerativer Solarenergie innerhalb eines intelligenten Quartiers. Ein begleitendes und durch das Bundesbauministerium (BMUB) gefördertes Forschungsprojekt von BDF und Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) bietet jetzt erste spannende Erkenntnisse.

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„Verschärfte EnEV ist für den Fertighausbau keine Herausforderung“

Gepostet von am 5. Januar 2014 – 16:00Ein Kommentar |

Die Bundesregierung hat die Energieeinsparverordnung (EnEV) erneut deutlich verschärft. Kernelement der Novelle, die am 1. Mai 2014 in Kraft tritt, ist eine Anhebung der energetischen Standards für Neubauten um einmalig 25 Prozent ab 1. Januar 2016. „Für Fertighäuser ist das keine Herausforderung“, sagt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. „Das ‚Effizienzhaus 55‘ ist für viele unserer Bauherren bereits selbstverständlich. Anders gesagt: 45 Prozent besser und damit erheblich energiesparender, als es die derzeitige EnEV vorschreibt.“

Beim Energieverbrauch sind Fertighäuser der Massivbauweise in der Regel weit überlegen. Zur hohen Energieeffizienz trägt bei, dass ein Großteil der Wärmedämmung im Fertigbau bereits in den Holztafelwänden integriert ist. Auch die Minimierung von Wärmebrücken, die günstigen bauphysikalischen Eigenschaften von Holz, die maßgenaue Vorfertigung der Bauelemente und die integrierte Haustechnik ermöglichen hohe Energieeinsparpotenziale. „Eigentlich ist die Verschärfung der Energieeinsparverordnung positiv für uns. Wir rechnen damit, dass sich in Zukunft immer mehr Bauherren wegen der energetischen Vorteile für ein Fertighaus in Holzbauweise entscheiden“, meint Sapper.

Bei massiven Neu- und Bestandsbauten sei die Dämmung mit immer dickeren Styroporelementen nicht nur aus Umweltsicht, sondern auch aus wirtschaftlicher Perspektive dagegen meist wenig sinnvoll. „Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass eine Verschärfung von Dämmstandards nur bedingt dazu führt, Energie und Kohlendioxid einzusparen. Zudem kosten die Maßnahmen oft mehr, als sie auf sehr lange Sicht einsparen“, erklärt Sapper.

Bereits in der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres zeichnete sich ab, dass Fertighäuser auch wegen ihrer energetischen Vorteile zunehmend gefragt sind. In den ersten sieben Monaten des Jahres entfielen laut Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) 9.341 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser auf die Fertigbauweise. Das entspricht einer Steigerung von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Derzeit werden 15,6 Prozent aller privaten Eigenheime in Fertigbauweise errichtet. „Der Anteil dürfte  in den nächsten Jahren weiter steigen. Das liegt zum großen Teil natürlich an den gestiegenen Effizienzanforderungen. Gleichzeitig kommen aber auch andere Faktoren hinzu, etwa der Wunsch nach einer möglichst nachhaltigen Bauweise oder der finanzielle Vorteil der schnellen Bauzeit“, so Sapper. „Fertighäuser haben bei diesen Aspekten die Nase vorn. Das erkennen immer mehr Bauherren.“

Für die Immobilienbranche ist die neue EnEV ein Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie. Diese fordert ab 2021 für alle neu zu errichtenden Gebäude einen Energiebedarf nahe Null. „Unser Ziel ist es, diesen Standard mit unseren Fertighäusern schon wesentlich früher zu erreichen“, so der DFH-Vorstandsvorsitzende.

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