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28. September 2017 – 11:00 |

Erneute Ehre für „CUBITY“: Das Plusenergie-Studentenwohnheim in Frankfurt-Niederrad hat beim Wettbewerb „Klimaprojekt Region FrankfurtRheinMain 2017“ einen Sonderpreis gewonnen. Die Jury würdigte das Pilotprojekt im Rahmen eines Festakts in der Frankfurter Nationalbibliothek für seine innovativen Kernelemente: die Flexibilität beim Wohnen, den modularen Aufbau sowie die Verwendung nachwachsender Rohstoffe.

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Steigende Mieten: Wohnen wird in vielen Städten immer teurer

Gepostet von am 20. März 2014 – 13:202 Kommentare |

Die jüngst vom Hamburger Institut F+B veröffentlichten Zahlen zur Mietpreisentwicklung sind alarmierend: Bei 15 der untersuchten Städte liegt die Miete bei Wiedervermietungen im Durchschnitt mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete, hat der Deutsche Mieterbund ausgerechnet. In sechs Städten beträgt die Differenz sogar 30 Prozent und mehr. „Angesichts dieser Entwicklung und auch mit Blick auf die niedrigen Bauzinsen lohnen sich die eigenen vier Wände mehr als je zuvor“, sagt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG.

Mieten ist teuer, das ist bekannt. Im Laufe von Jahrzehnten zahlen Mieter schnell den Gegenwert eines Eigenheims – und haben letztlich keinerlei Eigentum erworben. Die aktuelle Entwicklung bei Neuvermietungen in vielen Regionen Deutschlands schockiert jedoch selbst Branchenexperten. „Jungen Familien geht durch diese hohen Mieten sehr viel Kaufkraft verloren. Und Rentnern bleibt kaum noch etwas von der Rente. Das kann gesellschaftlich nicht gewollt sein“, so DFH-Chef Sapper.

Gerade mit Blick auf die eigene Altersvorsorge ist der Erwerb von Wohneigentum ein sinnvoller Ausweg aus der Mietpreisspirale. „Steigende Mieten gehören für Hauseigentümer der Vergangenheit an. Wenn die Immobilie abbezahlt ist, wohnen sie zudem quasi mietfrei. Nach dem Berufsleben haben sie daher mehr von ihrer Rente“, meint Sapper. Immerhin entlastet die eigene Immobilie einen Rentnerhaushalt im Schnitt um 500 Euro pro Monat. Hinzu kommen Einsparungen bei den Ausgaben für Energie, wenn die Immobilie modernen Effizienzstandards entspricht.

Der Fertighaussektor setzt sich mit steigendem Marktanteil in einem insgesamt schrumpfenden Markt durch.

Gerade mit Blick auf die eigene Altersvorsorge ist der Erwerb von Wohneigentum ein sinnvoller Ausweg aus der Mietpreisspirale.

So sinnvoll die eigenen vier Wände als Schutz vor steigenden Mieten und als Altersvorsorge auch sind, so gering ist im europäischen Vergleich die Wohneigentumsquote in Deutschland: Während hierzulande nur rund 43 Prozent aller Haushalte über Wohneigentum verfügen, sind es beispielsweise in Italien 73 Prozent, in Spanien knapp 83 Prozent. In osteuropäischen Ländern wie Litauen und Rumänien beträgt die Eigentumsquote sogar mehr als 90 Prozent.

„Die Deutschen haben trotz der gestiegenen Bauaktivität in den vergangenen zwei Jahren noch erheblichen Nachholbedarf beim Wohneigentum“, sagt Sapper. Nicht zuletzt wegen der nach wie vor sehr niedrigen Bauzinsen zeichne sich aber auch für 2014 eine erhebliche Dynamik im Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern ab. „Ich glaube, wir sehen allmählich ein Umdenken. Das ist auch gut so. Mehr Wohneigentum zur Alterssicherung zu schaffen, ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Mit unseren nachhaltigen und wertstabilen Häusern tragen wir verantwortungsbewusst dazu bei“, erklärt der DFH-Vorstandsvorsitzende.

2 Kommentare »

  • FlipperJack sagt:

    Wir bauen in diesem Jahr, nachdem wir vier Jahre nach einem Grundstück gesucht haben und die Stadt dann fast drei Jahre gebraucht hat, unser Grundstück zu erschließen. So geht es vielen, die eigentlich bauen möchten. Die Gemeinden bieten einfach zu wenig Bauland an.

    • Stefan Hoppius sagt:

      …und die Länder erhöhen stetig die Grunderwerbssteuer, das ist auch sehr ärgerlich! Wir haben mit allkauf gebaut, da hatten wir zum Glück kalkulierbare Preise. Außerdem zahlen wir niedrige Zinsen für das Darlehen. Aber der Staat langt ordentlich zu!

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