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19. Juli 2017 – 13:00 |

In der FertighausWelt Wuppertal des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) präsentieren die führenden deutschen Hersteller von Holz-Fertighäusern, darunter allkauf und OKAL, fortschrittliche Lösungen zum Erzeugen und Bereitstellen von regenerativer Solarenergie innerhalb eines intelligenten Quartiers. Ein begleitendes und durch das Bundesbauministerium (BMUB) gefördertes Forschungsprojekt von BDF und Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) bietet jetzt erste spannende Erkenntnisse.

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Niedrigere Umsatzsteuer, mehr Eigentum: DFH wünscht sich Politik mit Weitblick

Gepostet von am 19. September 2013 – 10:30Kein Kommentar |

Mehr als die Hälfte der zukünftigen Rentner erhält laut Altersvorsorge-Atlas vom Forschungszentrum Generationsverträge der Universität Freiburg voraussichtlich weniger als 55 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. „Angesichts dieser Perspektive wird es umso wichtiger, zusätzlich zur gesetzlichen Rente Vermögen in Form einer eigenen Immobilie aufzubauen“, sagt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. „Der Bund kann dazu beitragen, indem er die Mehrwertsteuer für neue gebaute Häuser auf den ermäßigten Satz von 7 Prozent senkt.“

Konkret fehlen allen heute Berufstätigen im Alter durchschnittlich 806 Euro, so das Ergebnis der Freiburger Wissenschaftler. Miet- und Betriebskosten, die bei Mietern während ihres Berufslebens laut Immobilienverband Deutschland (IVD) im Schnitt bereits 35 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens ausmachen, werden dann zur besonders hohen Belastung. „Die eigene Immobilie, die mietfreies und energiesparsames Wohnen im Ruhestand ermöglicht, ist daher eine ideale Altersvorsorge“, meint Sapper.

In den vergangenen Jahren hat sich der Erwerb von Eigentum durch den Wegfall der Eigenheimzulage und höhere Grunderwerbsteuern verteuert. „Das ist höchst kontraproduktiv, denn eigentlich muss der Staat ein starkes Interesse daran haben, die Eigentumsquote zu erhöhen“, so Sapper. Eine sinnvolle Maßnahme sei es daher, den Mehrwertsteuersatz für neu gebaute Immobilien von aktuell 19 auf 7 Prozent zu senken. „Das hätte mit Sicherheit eine höhere Bauaktivität zur Folge“, meint der DFH-Vorstandsvorsitzende.

Neben dem Anreiz, per Immobilie in die eigene Altersvorsorge zu investieren, seien die Vorteile eines zunehmenden Haus- und Wohnungsbaus mehr Arbeitsplätze im Bausektor sowie zusätzliche Einkommensteuereinnahmen über den hohen Lohnkostenanteil der Branche. „Die zusätzlich entstehenden Einnahmen dürften den Umsatzsteuerrückgang mehr als ausgleichen“, meint Sapper. Obendrein ergäben sich langfristig erhebliche Einsparpotenziale bei den staatlichen Sozialausgaben, wenn Ruheständler mit ihrer Rente auskommen, weil sie mietfrei und energieeffizient wohnen.

„Die positiven Effekte überwiegen eindeutig – nicht nur für die heutigen Berufstätigen, die mit einer Immobilie ihre Altersvorsorge aufbauen können, sondern auch für den Staatshaushalt. Die Politik sollte sich daher ernsthaft mit der Möglichkeit einer Mehrwertsteuersenkung für neu gebaute Häuser auseinandersetzen“, so Sapper.

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