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19. Juli 2017 – 13:00 |

In der FertighausWelt Wuppertal des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) präsentieren die führenden deutschen Hersteller von Holz-Fertighäusern, darunter allkauf und OKAL, fortschrittliche Lösungen zum Erzeugen und Bereitstellen von regenerativer Solarenergie innerhalb eines intelligenten Quartiers. Ein begleitendes und durch das Bundesbauministerium (BMUB) gefördertes Forschungsprojekt von BDF und Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) bietet jetzt erste spannende Erkenntnisse.

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Hidden Champion aus Simmern: Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG

Gepostet von am 10. April 2013 – 08:00Kein Kommentar |

Von der wenig beachteten Metro-Beteiligung zum profitablen Marktführer – die Geschichte der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG liest sich wie ein Musterbeispiel aus einem Lehrbuch für erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Doch sie ist wahr: Das Management der Unternehmensgruppe aus Simmern im Hunsrück hat in den vergangenen Jahren viele richtige Entscheidungen gefällt, Synergien gehoben, Prozesse verschlankt und kontinuierlich am Wachstum gearbeitet. Heute ist der Konzern längst Marktführer in seiner Branche. Und das, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Ein richtiger Hidden Champion eben.

Als sich die Metro AG ab Ende der 1990er Jahre über eine Verwertungsgesellschaft schrittweise von vielen Beteiligungen trennte, die nicht zum Kerngeschäft gehörten oder sich nicht für eine Expansion in ausländische Märkte eigneten, waren auch zwei Unternehmen für Ausbauhäuser dabei. Die 2001 gegründete DFH Deutsche Fertighaus Holding AG sah die Chance, unter dem Dach eines gemeinsamen Managements die Erfahrung und das Know-how mehrerer Fertighausmarken strategisch zu bündeln. Neben den beiden aus dem Metro-Konzern gelösten Fertighausproduzenten brachte sie als dritte Vertriebslinie eine Premium-Marke für schlüsselfertige Fertighäuser in die neue Management-Holding ein. So entstand ein angebotsseitig gut aufgestellter Spezialist für Fertighäuser, der dank der übergeordneten Holdingstruktur die Synergiepotenziale der drei Vertriebslinien klar identifizieren und heben konnte.

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Entscheidend für den Erfolg war von Anfang an die Strategie, mit den drei Vertriebslinien Fertighäuser für alle Kundenansprüche anzubieten. Foto: massa haus

Entscheidend für den Erfolg war von Anfang an die Strategie, mit den drei Vertriebslinien Fertighäuser für alle Kundenansprüche anzubieten: massa haus als führende Marke im Ausbauhausbereich, allkauf haus als Spezialist für Ausbauhäuser mit Ausbaupaketen und OKAL Haus als Premium-Marke für schlüsselfertige, individuelle Eigenheime. Dank optimaler Prozesssteuerung in der Produktion und Optimierungen in den gesamten Abläufen entwickelte sich die DFH zu einer florierenden, gesunden Unternehmensgruppe. Anfang 2013 integrierte die DFH die Ein SteinHaus GmbH, einen Hersteller von Massivfertighäusern, als vierte Vetriebslinie in den Konzern.

Marktführer mit gesundem Finanzpolster

Gemessen an der Zahl der von den Vertriebslinien insgesamt bislang erstellten Eigenheime ist die DFH seit 2004 in Deutschland Marktführer in der Fertighaus-Branche. Der Marktanteil im Fertigbau der Ein- und Zweifamilienhäuser beträgt aktuell etwa 15 Prozent. Der Umsatz der Holding lag 2012 bei mehr als 230 Millionen Euro. Insgesamt realisierten die drei Vertriebslinien massa haus, allkauf haus und OKAL rund 1.800 Bauprojekte.

Vorteile durch Holding-Struktur

Als Management- und Finanzholding verantwortet die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG die strategische Ausrichtung der Gruppe, bietet finanzielle Planungssicherheit und kontrolliert alle Phasen in der Projektabwicklung des Unternehmensverbunds. Der Vertrieb und die Kommunikation mit den Kunden erfolgt direkt über die Vertriebslinien massa haus, allkauf haus, OKAL und Ein SteinHaus, die eigenständig am Markt agieren.

Tochtergesellschaften komplettieren die Unternehmensgruppe: Die DFH Haus GmbH verantwortet als zentrale Dienstleistungsgesellschaft der Holding die Produktion und Abwicklung der beauftragten Eigenheime. Eine schnelle und solide Finanzierungsbeschaffung ermöglicht die DFH Finanzpartner Simmern GmbH.

Unternehmensgeschichte

Die DFH gehörte bis Ende 2003 zu der in Frankfurt am Main ansässigen Verwertungsgesellschaft Divaco, an der neben dem Hauptgesellschafter Metro AG (49 Prozent) auch die Deutsche Bank (39 Prozent) und der Versicherungskonzern Gerling (12 Prozent) beteiligt waren. Seit ihrer Gründung 1998 hatte die Divaco Handelsaktivitäten und Beteiligungen gehalten, von denen der Metro-Konzern sich trennen wollte, da sie nicht zum Kerngeschäft des Handelskonzerns gehörten.

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Seit 2011 ist Thomas Sapper Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. Foto: Karlheinz Schindler

Ende 2003 verkaufte die Metro AG ihre Beteiligung an der Divaco, die DFH war ab jetzt ein eigenständiges Unternehmen. Seit 2011 ist Thomas Sapper, geboren 1966 in Heidenheim, Vorstandsvorsitzender (CEO) der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. Sapper gehört dem Vorstand seit der Gründung der DFH im Jahr 2001 an. Der ausgebildete Zimmerer und Kaufmann (BA) lernte bei der ExNorm Haus GmbH das Fertighausbaugeschäft von der Pike auf. Von 1992 bis 1997 leitete er dort den Vertrieb. 1997 wurde er Geschäftsführer der Massa-Ausbauhaus GmbH, zwei Jahre darauf in Personalunion Geschäftsführer der Allkauf-Haus GmbH & Co. KG und im Jahr 2001 der OKAL Haus GmbH.

Unternehmensstrategie

Die DFH Unternehmensgruppe verfolgt eine klare Strategie: Vier markante Vertriebslinien bieten hochwertige Fertighäuser für alle Ansprüche, die Holding bündelt für ihre Marken die übergeordneten Prozesse und schafft Synergievorteile.

Für die Kunden sind die vier Marken massa haus, allkauf haus, OKAL und Ein SteinHaus das Gesicht der DFH. Im Vertrieb und der Kommunikation mit den Bauherren agieren sie eigenständig. Die Produktion und Abwicklung der beauftragten Eigenheime erfolgt schließlich zentral über die DFH. Die sinnvolle Bündelung von Dienstleistungen und Einkauf gewährleistet Effizienz und optimierte Kosten, was sowohl den Bauherren als auch der gesamten Unternehmensgruppe zugutekommt.

Das zentrale Ziel der DFH ist es, die marktführende Position mit ihren Vertriebslinien zu sichern und kontinuierlich auszubauen. Die Management- und Finanzholding stellt dafür eine solide finanzielle Basis und sichert damit die langfristige Entwicklungs- und Handlungsfähigkeit der Fertighausmarken.

Die Chancen für weiteres Wachstum stehen gut: Laut einer Analyse des Marktforschungsinstituts B + L Marktdaten GmbH steigt der Anteil der Fertighäuser am Gesamtmarkt für Einfamilienhäuser von 14,9 Prozent im Jahr 2011 auf 15,5 Prozent im Jahr 2015. Als Marktführer will die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG von dem anziehenden Markt überproportional profitieren.

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