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Forsa-Studie: Mehrheit der Deutschen würde nachhaltig bauen

Gepostet von am 11. Februar 2014 – 16:302 Kommentare |

Beim Thema Hausbau legen die Deutschen laut der repräsentativen Forsa-Umfrage „DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2014“ hohen Wert auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Wichtig sind ihnen vor allem eine verbesserte Energieeffizienz, geringe Instandhaltungskosten, die soziale Verantwortung des Bauträgers, der Werterhalt der Immobilie sowie ein Zertifikat, welches die nachhaltige Bauweise belegt.

Immerhin 36 Prozent der Befragten schreiben diese Kriterien Fertighäusern in Holzbauweise eher zu als herkömmlichen Massivbauten. „Das Ergebnis der Umfrage bestätigt unsere Strategie, innovative, energieeffiziente und nachhaltige Fertighäuser zu bauen“, sagt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG.

Würden die Befragten in nächster Zeit den Bau eines Hauses planen, wären langfristig niedrige Kosten durch eine verbesserte Energieeffizienz praktisch allen Befragten „sehr wichtig“ oder „wichtig“ (96 Prozent). Geringe Instandhaltungs- und Sanierungskosten sowie die soziale Verantwortung des Bauträgers gegenüber den eigenen Mitarbeitern sind zwei weitere Aspekte, die ebenfalls für mehr als neun von zehn Befragten (jeweils 92 Prozent) ganz oben auf der Liste der wichtigsten Nachhaltigkeitsfaktoren stehen.

Große Bedeutung schreiben die Bundesbürger außerdem der Beachtung des Umweltschutzes durch die Verwendung ökologischer Baustoffe zu (85 Prozent). Für jeweils mindestens sieben von zehn Befragten spielen die Möglichkeit, den Grundriss anpassen zu können (84 Prozent), der Werterhalt und ein hoher Wiederverkaufswert (81 Prozent) sowie ein Zertifikat zur Bestätigung der nachhaltigen Hausbauweise (73  Prozent) eine (sehr) wichtige Rolle.

Zukunft-Fertighaus-Nachhaltig-Bauen-DFH-Holding

Kriterien wie eine ökologische Bauweise, niedrige Energiekosten und geringe Instandhaltungskosten schreiben 36 Prozent  eher Fertighäusern in Holzbauweise zu. Foto: DFH

Kriterien wie eine ökologische Bauweise, niedrige Energiekosten, die Anpassungsfähigkeit des Grundrisses oder geringe Instandhaltungskosten schreiben 36 Prozent der Befragten eher Fertighäusern in Holzbauweise zu.  44 Prozent sehen hier die herkömmliche Massivbauweise im Vorteil. Acht Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Nachhaltigkeitskriterien auf beide Bauweisen gleichermaßen zutreffen. Drei Prozent sind diesbezüglich unentschieden.

„Wir sind sehr erfreut über das für die Fertighausbranche sehr gute Ergebnis“, erklärt DFH-Vorstandschef Sapper. „Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass in den nächsten Jahren noch mehr Menschen erkennen, dass sich nachhaltiges Bauen am ehesten mit innovativen, ökologischen und zukunftsorientierten Fertighäusern realisieren lässt.“

Laden Sie sich hier kostenfrei die Forsa-Studie DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2014 als PDF herunter:

DFH Trendbarometer Nachhaltigkeit 2014

2 Kommentare »

  • Degard sagt:

    Interessante Studie.

    Besser wäre es jedoch gewesen, auch zu fragen:

    o Wieviel Prozent vom Erstellungspreis wären Sie bereit mehr für folgende Aspekte zu zahlen?

    – tolle Materialien
    – geringe Wasserkosten
    – etc.

    o bzw. wären Sie bereit, für Engergieeffizienz 200,00 Euro mehr je m² zu bezahlen?

    Ohne die (Investitionsmehr-) Kosten in diesem Kontext zu nennen, sind die Antworten wenig belastbar.

    Gruß
    Degard

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