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28. September 2017 – 11:00 |

Erneute Ehre für „CUBITY“: Das Plusenergie-Studentenwohnheim in Frankfurt-Niederrad hat beim Wettbewerb „Klimaprojekt Region FrankfurtRheinMain 2017“ einen Sonderpreis gewonnen. Die Jury würdigte das Pilotprojekt im Rahmen eines Festakts in der Frankfurter Nationalbibliothek für seine innovativen Kernelemente: die Flexibilität beim Wohnen, den modularen Aufbau sowie die Verwendung nachwachsender Rohstoffe.

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„CUBITY“ erhält Sonderpreis bei Klimaprojekt-Wettbewerb

Gepostet von am 28. September 2017 – 11:00Kein Kommentar |

Erneute Ehre für „CUBITY“: Das Plusenergie-Studentenwohnheim in Frankfurt-Niederrad hat beim Wettbewerb „Klimaprojekt Region FrankfurtRheinMain 2017“ einen Sonderpreis gewonnen. Die Jury würdigte das Pilotprojekt im Rahmen eines Festakts in der Frankfurter Nationalbibliothek für seine innovativen Kernelemente: die Flexibilität beim Wohnen, den modularen Aufbau sowie die Verwendung nachwachsender Rohstoffe.

„Im Wohnungsbau haben wir zwei große Herausforderungen zu meistern“, sagte Peter Klarmann, Leiter Projektentwicklung und Vertrieb bei der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt, stellvertretend für alle Projektbeteiligten. „Wir müssen unsere Gebäude einerseits möglichst klimaneutral gestalten. Und wir müssen andererseits nachhaltigen sowie bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten schaffen.“

Das ursprünglich 2014 für die Teilnahme am „Solar Decathlon Europe“ von der Technischen Universität Darmstadt und der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG entwickelte Wohnkonzept „CUBITY“ sei eine mögliche Antwort auf beide Fragen. „Dass die Jury diesen Ansatz gewürdigt hat, freut uns natürlich sehr.“

Potenziale des Fertigbaus

„CUBITY“ vereint die Begriffe „cube“, „city“ und „community“. Seit Oktober 2016 stellt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit dem innovativen Wohnkonzept in Frankfurt-Niederrad energieeffizienten, gemeinschaftlichen und kostengünstigen Wohnraum für Studierende mit und ohne Fluchthintergrund zur Verfügung und ermöglicht so eine städtische Innenentwicklung durch Quartiersergänzung.

In seiner Laudatio ging Ludger Stüve, Verbandsdirektor des Regionalverbands Rhein-Main, auf die Besonderheiten von „CUBITY“ ein. Foto: NHPS / Thomas Rohnke

Dem Fertighausunternehmen DFH, Bauherr und Hauptpartner der TU Darmstadt bei der Entwicklung und Umsetzung des neuartigen Wohnheims, war vor allem die nachhaltige, modulare Bauweise wichtig: „CUBITY lotet die Potenziale aus, die der moderne, ökologische Holzfertigbau jenseits des klassischen Ein- und Zweifamilienhausbaus bietet“, so Dr. Sven Lundie, Leiter des Innovations- und Nachhaltigkeitsmanagements bei der DFH. „Zielsetzung war, dass das Wohnheim nicht nur kurzfristig effizient umsetzbar, sondern auch flexibel veränderbar, vielseitig nutzbar und insgesamt transportierbar ist“, erklärt Lundie. So sei es möglich, kurzfristig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, diesen zu verkleinern, zu vergrößern, anderweitig zu nutzen oder das gesamte Gebäude im Bedarfsfall in seine transportierbaren Module zu zerlegen und bei überschaubaren Kosten an einem anderen Standort wieder aufzubauen.

Der Wettbewerb

Der Wettbewerb „Klimaprojekt Region FrankfurtRheinMain 2017“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, das nach 2015 zum zweiten Mal unter Federführung des Regionalverbands FrankfurtRheinMain zusammen mit der Hochschule Fresenius stattfand. Mitmachen durften Kommunen, Landkreise, kommunale Einrichtungen, Stadtwerke sowie Unternehmen aus dem Verbandsgebiet mit Projekten, die dem Klimaschutz, der nachhaltigen Energienutzung oder der Anpassung an den Klimawandel dienen.

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