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19. Juli 2017 – 13:00 |

In der FertighausWelt Wuppertal des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) präsentieren die führenden deutschen Hersteller von Holz-Fertighäusern, darunter allkauf und OKAL, fortschrittliche Lösungen zum Erzeugen und Bereitstellen von regenerativer Solarenergie innerhalb eines intelligenten Quartiers. Ein begleitendes und durch das Bundesbauministerium (BMUB) gefördertes Forschungsprojekt von BDF und Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) bietet jetzt erste spannende Erkenntnisse.

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Altersvorsorge-Atlas: Immobilien schützen vor Armut im Ruhestand

Gepostet von am 22. März 2013 – 11:00Kein Kommentar |

Wer sich auf die Rente verlässt, der ist verlassen – das ist das erschreckende Ergebnis einer aktuellen Studie. Dem Altersvorsorge-Atlas zufolge sind nur jene Bundesbürger gut gegen eine Armut im Alter abgesichert, die zusätzlich zur gesetzlichen Rente Vermögen aufbauen. „Die eigene Immobilie, die ein mietfreies Wohnen im Ruhestand ermöglicht, ist eine sehr gute Altersvorsorge“, sagt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG.

Im Durchschnitt 806 Euro werden allen Berufstätigen, die sich ausschließlich auf die gesetzlich vorgeschriebene Altersvorsorge verlassen, im Alter monatlich fehlen. Mehr als die Hälfte der zukünftigen Rentner erhält voraussichtlich weniger als 55 Prozent des letzten Bruttoeinkommens – obwohl ein Großteil der Berufstätigen mittlerweile zusätzlich vorsorgt, beispielsweise per Riester-Rentenvertrag. Die heute 20- bis 34-Jährigen können im Schnitt nur mit einer Rente in Höhe von 38,4 Prozent ihres letzten Bruttogehalts rechnen. Diese beunruhigenden Zahlen haben die Wissenschaftler Bernd Raffelhüschen und Christoph Metzger vom Forschungszentrum Generationsverträge der Universität Freiburg jetzt mit ihrem Altersvorsorge-Atlas vorgelegt.

Um seinen Lebensstandard zu halten, benötige ein Rentner mindestens 60 Prozent seines letzten Bruttoeinkommens als Erwerbstätiger. Die Forscher berücksichtigen dabei, dass die Abgabenlast durch den Wegfall der Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie geringere Steuersätze erheblich niedriger sei als im Erwerbsleben. Ohne zusätzlichen Vermögensaufbau, der über Riester-Renten und Betriebsrenten hinausgehe, sei dieses Niveau jedoch nicht zu erreichen. Zur klassischen Vorsorge zählen die Forscher die eigene Immobilie. „Wer während des Erwerbslebens in die eigenen vier Wände finanziert, wohnt später mietfrei“, sagt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. „Damit steht im Ruhestand automatisch mehr Geld zur Verfügung – und das fest kalkulierbar, denn auch Mieterhöhungen sind mit der eigenen Immobilie kein Thema mehr.“

Vor allem mit einem nach Nachhaltigkeitskriterien gebauten Haus, welches die sogenannten Lebenszykluskosten niedrig halte und auch ein Wohnen im Alter ermögliche, seien Bauherren langfristig auf der sicheren Seite. „Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) hat in den vergangenen Monaten ein Zertifikat entwickelt, welches bei der Bewertung von Ein- und Zweifamilienhäusern 35 Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt, die sowohl ökologische und ökonomische als auch technische und soziokulturelle Aspekte einbeziehen“, erklärt Sapper.

„Das Zertifizierungssystem erfasst dabei auch Faktoren wie Wertstabilität, Nutzerkomfort sowie Zukunftsfähigkeit in Form von Barrierefreiheit und Drittverwendungsmöglichkeit, wenn sich die Anforderungen an den eigenen Wohnraum im Laufe eines Lebens wandeln“, so Sapper. Die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG sei stolz, dass ein Musterhaus ihrer Vertriebslinie OKAL als erstes Fertighaus die Kriterien für das neue Nachhaltigkeitszertifkat der DGNB in Silber erfülle.

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