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19. Juli 2017 – 13:00 |

In der FertighausWelt Wuppertal des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) präsentieren die führenden deutschen Hersteller von Holz-Fertighäusern, darunter allkauf und OKAL, fortschrittliche Lösungen zum Erzeugen und Bereitstellen von regenerativer Solarenergie innerhalb eines intelligenten Quartiers. Ein begleitendes und durch das Bundesbauministerium (BMUB) gefördertes Forschungsprojekt von BDF und Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) bietet jetzt erste spannende Erkenntnisse.

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„Als Marktführer der Fertighausbranche ist die DFH bestens für die Zukunft aufgestellt“

Gepostet von am 8. Mai 2013 – 17:00Kein Kommentar |

2012 war ein Jahr der Rekorde für die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG: Mit den Vertriebslinien massa haus, allkauf haus und OKAL Haus hat der Konzern den Umsatz um 11 Prozent auf 238 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis legte sogar um 44 Prozent auf 12,3 Millionen Euro zu. Wir sprechen mit Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender der DFH, über das erfolgreiche Geschäftsjahr. 

Herr Sapper, für die DFH Deutsche Fertighaus Holding AG war 2012 das bislang beste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte. Was waren die entscheidenden Faktoren für den Erfolg?

Neben der gestiegenen Nachfrage nach energieeffizienten Fertighäusern ist einer der Hauptgründe, dass wir die Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren in Abwicklung und Vertrieb erfolgreich optimiert haben. Dadurch verbesserte sich die Gesamtkostenstruktur deutlich. Gleichzeitig stieg die Nachfrage: Im Vergleich zu 2011 nahmen die Vertragsabschlüsse um 22 Prozent zu. Rund 1.800 Häuser haben wir im vergangenen Jahr gebaut, etwa 120 mehr als im Vorjahr.

Welche Vorteile bringt die Holdingstruktur?

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Thomas Sapper: „Die deutlichen Vorteile des Fertigbaus gegenüber der konventionellen Bauweise rücken mehr in das Bewusstsein von zukünftigen Bauherren.“ Foto: Karlheinz Schindler

Vor allem durch die Bündelung der Produktionsressourcen, der Verwaltungsressourcen und der einzelnen Schnittstellen kommen jeder Vertriebslinie erhebliche Synergieeffekte zugute. Die für uns sehr erfreulichen Zahlen im Geschäftsjahr 2012 beweisen, dass wir als Marktführer der Fertighausbranche nicht nur bestens für die Zukunft aufgestellt sind, sondern auch die erheblichen Effizienzvorteile unserer Holdingstruktur optimal nutzen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Baugenehmigungen bei Ein- und Zweifamilienhäusern leicht gesunken. Macht Ihnen diese Entwicklung nicht Sorge?

Der Fertighausbau schneidet bei dieser Entwicklung glücklicherweise sehr gut ab, sein Anteil ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Die gesamte Fertigbauindustrie hat 2012 einen Gesamtumsatz von 1,57 Milliarden Euro erreicht. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch künftig wird der Marktanteil der Fertigbauweise nach aktuellen Schätzungen überproportional zunehmen. So hat etwa die Unternehmensberatung Arthur D. Little berechnet, dass der Anteil in Deutschland bis 2025 von 15 auf mehr als 20 Prozent steigen wird.

Was sind die Gründe für diesen optimistischen Ausblick?

Der innovative Fertighausbau profitiert von dem zunehmenden Stellenwert, den eine zukunftsorientierte und nachhaltige Bauweise bei Bauherren von Ein- und Zweifamilienhäusern einnimmt. Die deutlichen Vorteile des Fertigbaus gegenüber der konventionellen Bauweise rücken immer mehr in das Bewusstsein von zukünftigen Bauherren: Ob ökologische Bauweise, hohe Energieeffizienz und praktischer Nutzerkomfort durch moderne Gebäudetechnik, Wertstabilität sowie Zukunftsfähigkeit in Form von Barrierefreiheit und Drittverwendungsmöglichkeit, wenn sich die Ansprüche an eine Immobilie im Laufe des Lebens ändern. Gerade vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsdebatte sind wir daher optimistisch, mit unseren starken Vertriebslinien überproportional von dieser Entwicklung profitieren zu können.

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